Was befindet sich an Bord?
Hier wird A richtig interessant.
Die Yacht verfügt über fast 24.000 Square Feet Innenraum, also rund 2.230 Quadratmeter. Allein die Owner’s Suite umfasst etwa 2.500 Square Feet, rund 232 Quadratmeter.
Untergebracht werden können 14 Gäste in sieben Kabinen. Bewegliche Trennwände ermöglichen es, Gästesuiten zu größeren Einheiten zusammenzufassen.
Dazu kommen großzügige Salons und lange Sichtachsen, die Starcks bewusst minimalistisches Raumkonzept unterstreichen.
Drei Pools
Warum einen Pool haben, wenn man auch drei haben kann?
Die detaillierten Deckpläne von A zeigen drei Pools an Bord.
Besonders spektakulär ist ein Pool mit Glasboden, durch den man von einem darunterliegenden Bereich schauen kann.
Das ist genau jene Form von vollkommen unnötiger technischer Extravaganz, wegen der Megayachten interessant sind.
Pool-Faktor: 10/10
Helipad
Auf dem Vorderdeck befindet sich außerdem ein Helipad.
Bei einer Länge von 119 Metern bewegt man sich ohnehin langsam aus dem Bereich „Boot“ heraus und nähert sich einer privaten schwimmenden Infrastruktur.
Die Tender wurden ebenfalls von Starck entworfen
Selbst die Beiboote sollten nicht aussehen wie gewöhnliche Tender.
A besitzt mehrere speziell entwickelte Tender. Drei davon stammen von Vaudrey Millar und wurden passend zur Mutterschiff-Ästhetik gestaltet. Die offizielle Spezifikation nennt zusätzlich ein amphibisches Sealegs-Boot sowie Zodiac-RIBs.
Damit konnte man also nicht einmal unauffällig vom Schiff zum Restaurant fahren.
Konsequenz muss man respektieren.
Innen: Starck statt klassischem Yacht-Luxus
Das Innere ist mindestens genauso ungewöhnlich wie die Außenhaut.
Statt Mahagoni, Messing und nautischer Tradition setzte Starck auf Minimalismus, große spiegelnde Flächen, lange Perspektiven und außergewöhnliche Materialien.
Zu den bekanntesten Details gehören Baccarat-Kristall, raumhohe Spiegel und speziell entworfene Möbel.
Sogar ein geheimer Raum hinter verspiegelten Paneelen gehört zum Designkonzept.
Styling Guide Mallorca – Motor Yacht A Edition
Wie zieht man sich für eine Yacht an, die selbst wie ein Designobjekt aussieht?
Bitte nicht im klassischen „Captain’s Dinner“-Look.
A verlangt Minimalismus.
Für Frauen:
weißes oder schwarzes fließendes Kleid, hochwertige flache Sandalen, skulpturaler Schmuck, kleine Clutch und große Sonnenbrille.
Tagsüber:
weiße Leinenhose, Seidentop, Ledersandalen und möglichst wenig Schmuck.
Für Männer:
weiße oder sandfarbene Leinenhose, hochwertiges T-Shirt oder Leinenhemd, Loafer beziehungsweise cleane Sneaker.
Farben:
Weiß, Schwarz, Creme, Sand, Silber.
Keine riesigen Logos.
Keine maritime Streifenorgie.
Und vermutlich besser keine zwölf Zentimeter hohen Absätze auf Teakdeck. Selbst Philippe Starck kann die Schwerkraft nicht neu gestalten.